Unterschiedliche Formen erfordern eine Entscheidung
Ein Bild kann genügend Pixel haben und trotzdem das falsche Format. Breite durch Höhe von Foto und Ziel vergleichen. Bei unterschiedlichen Verhältnissen lassen sich ganzes Bild, vollständig gefüllte Kanten und Proportionen nicht gleichzeitig erhalten.
Beispiel: Querformat 4.000 × 3.000 Pixel und Druck 10 × 8 Zoll. Das Bild hat 4:3, das Papier 5:4. Drehen behebt den Unterschied nicht. Strecken würde Personen und Objekte verformen; Zuschnitt oder Einpassen sind sinnvoller.
Zuschnitt füllt die Fläche
Für die volle Höhe von 3.000 Pixeln benötigt ein 5:4-Zuschnitt 3.750 Pixel Breite. Insgesamt entfallen 250 Pixel, bei mittigem Zuschnitt je 125 pro Seite. Die verbleibenden 3.750 × 3.000 Pixel ergeben bei 10 × 8 Zoll 375 PPI.
Prüfen Sie, was in den entfernten Streifen liegt. Ein mittiger Zuschnitt kann Hand, Unterschrift oder randnahe Person abschneiden. Vorschau statt Prozentwert prüfen. Wichtige Details zusätzlich vom Rand abrücken, wenn Rahmen oder Druckdienst Teile verdecken könnten.
Einpassen erhält die gesamte Komposition
Wird dasselbe Foto auf 10 Zoll Breite eingepasst, ist es 7,5 Zoll hoch. Zentriert auf 8 Zoll bleiben oben und unten je 0,25 Zoll Rand. Bei 300 PPI hat die Fläche 3.000 × 2.400 Pixel, das Foto belegt 3.000 × 2.250.
Hintergrund bewusst wählen, besonders beim Umwandeln transparenter Bilder in JPG. Der Rand gehört zur Gestaltung und ist kein Beschnitt für den Zuschnitt.
Den letzten Druckschritt prüfen
Die Browser-Vorschau steuert den Drucker nicht. Papierformat wählen und automatische Füll-, Einpass-, Skalierungs- oder Randloseinstellungen prüfen. Manche randlosen Modi vergrößern leicht über das Papier hinaus und schneiden Ränder ab, selbst bei passendem Verhältnis. Unbemerkten zweiten Zuschnitt vermeiden. Bei wichtigen Aufträgen erst eine Beispieldatei senden und Rand- sowie Sichtbereich klären.